Von Transformation und Inspiration

Zum Jahresende stellen wir Ihnen unseren haarigsten Mitarbeiter vor und lassen statt organisationaler Fakten und Entwicklungen ein paar persönliche Empfehlungen da: als Verantwortliche für die Newsletter teilen Claudia, David, Michael und Samuel vom Kreis Sichtbarkeit in der Rubrik Kontext Kosmos Dinge, welche sie kürzlich so richtig gefühlt haben. Eine davon enthält eine Einladung: »Zum Spüren. Zum Fühlen. Zum Mitfühlen. Und zur kollektiven Suche nach einer neuen, liebevolleren Welt. Denn: Wer sich selbst fühlt, kann auch andere fühlen - und vielleicht beginnt genau hier die Veränderung.« Innerlich frei werden also, um im Aussen wirksam zu sein: Gäb' es einen besseren Vorsatz fürs neue Jahr?

Kontext Kosmos

Film

Moris Freiburghaus · I love you, I leave you.


Ein filmisches Porträt von Freundschaft, Identität und dem schmalen Grat zwischen Nähe und Loslassen. Wer echte Beziehungsmomente sehen will – mit Mut zur Verletzlichkeit und einem Lächeln im Blick – findet in diesem tief persönlichen Dokumentarfilm genau das.

Buch

Lisa Jaspers, Naomi Ryland, Soraida Velazquez Reve · Radical Transformation. Wie das Wissen über Gefühle die Welt verändern kann.


Dieses Buch…
…vermittelt Hoffnung – nicht als naive Optimismus-Formel, sondern als Einladung, Veränderung authentisch und menschlich mitzugestalten. Für alle, die nicht nur lesen, sondern fühlen und handeln wollen.
…erinnert an etwas, das im professionellen Alltag leicht verloren geht: Veränderung beginnt nicht nur im Denken, sondern im Spüren und Fühlen.
… lädt dazu ein, Emotionen und körperliches Erleben als ernstzunehmende Informationsquellen und als Kompass zu betrachten. Wut, Ohnmacht, Angst oder Erschöpfung erscheinen hier nicht als Hindernisse professionellen Handelns, sondern als Hinweise auf Bedürfnisse, Grenzverletzungen und strukturelle Spannungen - individuell wie gesellschaftlich. Aus einer interozeptiven Perspektive wird deutlich: Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo inneres Erleben wahrgenommen, benannt und in Beziehung gebracht wird. Nicht durch schnelle Lösungen, sondern durch Präsenz, Reflexion und Verbundenheit.
…ist lesenswert für Fachpersonen in Sozialer Arbeit, Therapie, Bildung und Beratung, die ihre Praxis vertiefen wollen. Und die spüren, dass professionelle Haltung auch eine verkörperte Dimension hat.

Abo

MiRA und das fliegende Haus · MiRA-CLUB

Wenn Fühlen ein entscheidender Hebel für Transformation ist, dann setzt MiRAs Jahresclub als grösstes deutschsprachiges Kindermedienprojekt rund um mentale Gesundheit den Grundstein genau da: Die monatliche »Geheimpost« aus dem fliegenden Haus bestärkt Kinder ab 5 Jahren darin, ihre Gefühle wahrzunehmen und als wertvolle Orientierung zu nutzen und vermittelt spielerisch den Umgang mit Themen wie Leistungsdruck, Entspannung, Grenzen setzen, Vielfalt und Wohlbefinden. Damit Fühlen und innere Präsenz gar nicht erst verlernt werden.

Musik

John Maus · Live im Plaza Zürich · 10.11.2025

Warum hingehen?

Weil John Maus live immer funktioniert – selbst dann, wenn man musikalisch nicht überall andockt.

Was passiert auf der Bühne?

Eine kompromisslose One-Man-Show: rennend, stampfend, deklamierend, headbangend. Minimalistisches Setup, maximaler Körpereinsatz. Viel Schweiss. Sehr viel.

Live oder Playback?

Sound aus der Konserve, Gesang live. Reduktion auf Mikrofon, Laptop und Effekte. Kosteneffizienz als Kunstform.

Stimmung + Publikum?

Von locker bis ekstatisch, je näher zur Bühne, desto bewegter. Klassische Mischung aus Geeks, Nerds und Hipstern – und Gin Tonic in Reichweite.

Setlist?

Kaum Überraschungen, dafür viele Highlights aus früheren Alben plus solide Stücke vom aktuellen Later Than You Think.

Merch + Fanservice?

Teurer Sweater. Dafür gratis: Selfie mit John Maus, Umarmung auf Wunsch – inklusive Künstlerschweiss.

Kontext Tiere

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Shlomi

Shlomi ist unser durch sämtliche Hundeknochen von fell-positivity überzeugter vierbeiniger Kontextologe. Egal wie haarig eine Situation auch werden sollte, sein dickes Fell lässt ihn in jeder Situation souverän aussehen. Auch in den hundsmiserablen. Auch bei der letzten Hundsverlochete. Selbst von Fehleinschätzungen und -leistungen der eher hündischen Art (den falschen Baum hinauf bellen; jemandem ohne Grund ans Bein pinkeln; in der Pfanne verrückt werden u.a.). Dabei kann er - durchaus meinungs- und lautstark im interspezifischen Diskurs - stets auf sein gutes Näschen für Gemeinsames und Verbindendes setzen. Er hat es halt schon gern kuschelig, besonders als schlafender Hund, den man nicht wecken sollte... Auch wenn unser Shlomateur nicht zu Haarspalterei neigt, einfach sein durchaus verzotteltes Maul halten kann er dann doch nicht, vor allem nicht, wenn er mal ein Haar in der Suppe finden sollte. Oder aber in seinem Napf. Bei sowas zeigt sich nämlich auch: Haare auf den Zähnen haben kann man sehr gut auch und besonders als Hund. Da hilft auch kein zielorientiert gedachtes, sozialarbeiterisch-paternalistisches „Platz!"

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